Frauen ans Kinderbett! Italien hat einen Fertilityday und Feministxs laufen Sturm

erstellt am: 01.09.2016 | von: karim | Kategorie(n): Gesellschaft

Männer können auch im hohen Alter noch Vater werden. Harald Martenstein weiß das. Bei Frauen ist das schwieriger. Darum und weil die italienische Regierung sich offenbar mehr italienischen Nachwuchs wünscht, hat das Gesundheitsministerium den 22. September zum Fertilityday ernannt. In einer Kampagne erinnert sie Frauen an ihre biologische Uhr – nicht, dass die jungen Damen das verpennen.

Über Sinn und Unsinn dieser Kampagne kann man streiten. Ich halte sie für unsinnig. Vor allem die Äußerung, die Fruchtbarkeit der Frau sei auch Gemeinwohl, gefällt mir gar nicht, weil ich bekanntermaßen ein liberales Schwein bin. Ich würde mir vom Staat auch nicht sagen lassen, meine Eier gehörten ihm.

Weil #teamginalisa ja vorbei ist, stürzen sich die Feministinnen nun wie die Gottesanbeterinnen auf die italienische Familienministerin Beatrice Lorenzin, die sich die Kampagne ausgedacht hat. Das sei Sexismus und wie immer, wenn es um Sexismus oder andere Ismen geht, haben diejenigen, die den Ismus nicht erkennen, es einfach nicht verstanden. Nun, ich habe es nicht verstanden, aber ich habe eine Vermutung: Der Fertilityday stößt den Damen und Herrinnen übel auf, weil er sie an etwas sehr Unangenehmes erinnert: Die Realität.

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